Morbus Huntington: Genetik, Biomarker & neue RNA-Therapien
Prof. Dr. Carsten Saft ist Leiter des Huntington Zentrums NRW, einem B-Zentrum am Centrum für Seltene Erkrankungen (CeSER) des Katholischen Klinikums Bochum. Als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet des Morbus Huntington ist er zu Gast im Podcast „Nervennahrung“ und spricht gemeinsam mit Host Prof. Tobias Ruck über aktuelle Entwicklungen rund um die Erkrankung.
In der Podcast-Folge wird Morbus Huntington als Modell neurodegenerativer Erkrankungen betrachtet. Dabei geht es unter anderem um die unterschiedlichen klinischen Phänotypen sowie um die praxisrelevanten Unterschiede zwischen differenzialdiagnostischer und prädiktiver Gentestung.
Darüber hinaus geben Prof. Saft und Prof. Ruck einen Einblick in den aktuellen Forschungsstand zur kausalen Huntingtin-Reduktion und zu neuen RNA-basierten Therapieansätzen. Auch die Möglichkeiten der symptomatischen Behandlung, insbesondere durch antidopaminerge Therapien, werden thematisiert.
Der Podcast „Nervennahrung“ richtet sich an Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Fachpersonal und behandelt aktuelle medizinische und wissenschaftliche Fragestellungen aus der Neurologie. Weitere Folgen widmen sich beispielsweise den Themen „Migräne: Diagnostik und Behandlung einer Volkskrankheit“, „Der blinde Fleck: Schlafanamnese in der Neurologie“ und „Botulinumtoxin: Allheilmittel in der Neurologie?“.
Die Folge „Morbus Huntington: Genetik, Biomarker & neue RNA-Therapien“ ist auf dem Roche-Fachportal sowie über Spotify und Apple Podcasts verfügbar.
Zur Podcast-Folge:
Morbus Huntington: Genetik, Biomarker & neue RNA-Therapien